Adipositas
Definition | Adipositas – Was ist das?
Adipositas, auch als Übergewicht oder Fettleibigkeit bekannt, bezeichnet eine übermäßige Ansammlung von Körperfett, die die Gesundheit beeinträchtigen kann. Der Body-Mass-Index (BMI) wird häufig verwendet, um Adipositas zu klassifizieren. Ein BMI von 30 oder höher gilt als Adipositas Grad I. Adipositas ist ein wichtiger Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen, darunter Typ-2-Diabetes.
Adipositas und der Zusammenhang mit Diabetes:
Menschen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Überschüssiges Fettgewebe, insbesondere im Bauchbereich, fördert die Insulinresistenz, bei der die Körperzellen weniger empfindlich auf Insulin reagieren. Dies führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel und belastet die Betazellen der Bauchspeicheldrüse. Adipositas kann zudem das Risiko für Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen erhöhen, was das metabolische Syndrom verstärkt.
Eine Änderung des Lebensstils, wie Gewichtsabnahme durch eine gesunde Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität, kann das Diabetesrisiko signifikant senken und bei der Behandlung von Typ-2-Diabetes helfen. Die Prävention und Behandlung von Adipositas ist daher ein zentraler Bestandteil des Diabetesmanagements.