Ein Tag mit Typ-2-Diabetes
Ein Leben mit Typ-2-Diabetes ist heutzutage problemlos möglich. Dennoch gibt es einige Dinge, die Betroffene tagtäglich beachten müssen – von der richtigen Ernährung über ausreichende Bewegung bis hin zu gesundem Schlaf. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf verschiedene Alltagssituationen,
in denen Ihre Diabeteserkrankung eine wichtige Rolle spielt.
Starten Sie in den Tag!


1. Nach dem Aufstehen: Blutzucker messen
Da der Blutzuckerspiegel nachts nicht beobachtet wird, kann er unbemerkt sinken. Die dadurch bedingte Unterzuckerung macht sich dann nach dem Aufstehen bemerkbar. Sobald Sie eine Unterzuckerung feststellen, sollten Sie umgehend kohlenhydratreiche Kost zu sich nehmen: Traubenzucker oder Fruchtsaft können den Blutzucker schnell erhöhen.
2. Das Frühstück: Ausgewogen in den Tag starten
Ein ausgewogenes Frühstück hilft vielen morgens dabei sich fit zu fühlen. Für Diabetiker:innen ist das Frühstück wichtig, damit der Blutzuckerspiegel stabilisiert wird. So können Sie aktiv in den Tag starten.
TIPP
Für ein diabetesfreundliches Frühstück eignen sich z. B. kleine Müslis oder Bowls mit Soja-Joghurtalternativen, aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts. Eine ballaststoffreiche Ernährung beeinflusst den Blutzucker positiv und führt zu einem längeren Sättigungsgefühl, was wiederum bei der Gewichtskontrolle helfen kann.


3. Im Alltag: in Bewegung bleibenn
Versuchen Sie so viel Bewegung wie möglich in Ihren Alltag zu integrieren – egal ob auf dem Weg zum Job, im Haushalt oder bei Freizeitaktivitäten. Überlegen Sie, welche Strecken Sie auch zu Fuß zurücklegen können.
Indem Sie neue Routinen schaffen, gewöhnen Sie sich schnell an die zusätzliche Bewegung und entwickeln ein noch besseres Körpergefühl.
TIPP
Steigern Sie Ihr tägliches Bewegungspensum in kleinen Schritten, z. B. indem Sie anfangs häufiger die Treppe anstelle des Aufzugs wählen.
4. Beim Mittagessen: Gesundes genießen
Das Mittagessen ist für viele ein wichtiges Ritual für die zweite Tageshälfte. Ähnlich wie beim Frühstück gilt auch hier: Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, d.h. weniger Kohlenhydrate, aber vermehrt Vollkornprodukte, Gemüse und mageres Fleisch oder Fisch.
TIPP
Um die für Sie passende Ernährung zu finden, können Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt für eine individuelle Beratung wenden.



3. Im Alltag: in Bewegung bleibenn
Versuchen Sie so viel Bewegung wie möglich in Ihren Alltag zu integrieren – egal ob auf dem Weg zum Job, im Haushalt oder bei Freizeitaktivitäten. Überlegen Sie, welche Strecken Sie auch zu Fuß zurücklegen können.
Indem Sie neue Routinen schaffen, gewöhnen Sie sich schnell an die zusätzliche Bewegung und entwickeln ein noch besseres Körpergefühl.
TIPP
Steigern Sie Ihr tägliches Bewegungspensum in kleinen Schritten, z. B. indem Sie anfangs häufiger die Treppe anstelle des Aufzugs wählen.
4. Beim Mittagessen: Gesundes genießen
Das Mittagessen ist für viele ein wichtiges Ritual für die zweite Tageshälfte. Ähnlich wie beim Frühstück gilt auch hier: Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen, d.h. weniger Kohlenhydrate, aber vermehrt Vollkornprodukte, Gemüse und mageres Fleisch oder Fisch.
TIPP
Um die für Sie passende Ernährung zu finden, können Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt für eine individuelle Beratung wenden.


5. Erinnerung: An Medikamente denken
Antidiabetika sind ein wichtiger Therapiebaustein. In den meisten Fällen werden sie als Tabletten verabreicht. Es muss zwar nicht jedes Medikament zur selben Uhrzeit oder abhängig von Mahlzeiten eingenommen werden, jedoch verringert sich dadurch die Gefahr, die Einnahme zu vergessen.
TIPP
Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wie sich die medikamentöse Therapie bestmöglich in Ihren Alltag integrieren lässt.
6. In der Freizeit: Spaß mit Vernunft
Nach der Arbeit stehen für viele Menschen Freizeitaktivitäten auf dem Programm, z. B. Sportangebote oder Treffen mit Freund:innen. Als Diabetiker:in sind sie davon nicht ausgenommen. Bedenken Sie nur, dass ausgiebige Bewegung den Blutzucker senken kann.
TIPP
Messen Sie Ihren Blutzucker lieber zu viel als zu wenig. Für Notfälle sollten Sie immer Traubenzucker mit sich führen.
7. Abendessen: Das sollten Sie beachten!
Vermeiden Sie ein spätes, kohlenhydratreiches Abendessen, d.h. sehen Sie von energiereichen Lebensmitteln mit zugesetzten Zuckern sowie stark verarbeiteten Getreideprodukten ab. Wie beim Mittagessen sollten Sie auf wenig verarbeitete Lebensmittel mit vielen Ballaststoffen setzen. Zwischen Abendessen und Schlafengehen sollte genug Zeit vergehen, damit es nachts nicht zu Blutzuckerschwankungen kommt.


8. Vor dem Schlafengehen: Hygiene, Hygiene, Hygiene!
Diabetiker:innen sind anfälliger für Entzündungen des Zahnbettes, der sogenannten Parodontitis. Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel tritt häufiger eine veränderte Entzündungsreaktion auf, d.h. der Körper reagiert meist stärker auf Bakterienbiofilme im Mund. Die Entzündungsreaktion selbst führt dann zu weiteren Beschwerden. Eine sorgfältige Zahnpflege ist daher entscheidend: Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Ihre Zahnzwischenräume sollten Sie einmal täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen.
TIPP
Nehmen Sie regelmäßig Termine zur Voruntersuchung wahr, um eventuelle Folgeerkrankungen früh zu entdecken und behandeln zu können. Wie häufig Sie welche Untersuchung durchführen lassen sollten, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
9. Der letzte Schritt des Tages
Vor dem nächtlichen Schlaf sollte Ihr Insulinspiegel mindestens 120 mg/dl betragen, damit Sie am nächsten Morgen optimal in den Tag starten können. Vor dem Schafengehen sollten Sie daher nicht vergessen Ihren Blutzuckerspiegel zu messen und falls verordnet, Ihre Medikamente einzunehmen. Dadurch können Sie stets den Überblick über Ihren Diabetes behalten.
TIPP
Ein regelmäßiger Schlafrhytmus sorgt für ausreichend Erholung. Die meisten Menschen benötigen ca. acht Stunden Schlaf, um erholt und ausgeglichen in den Tag starten zu können. Falls Sie unter Schlafproblemen leiden, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sprechen.



8. Vor dem Schlafengehen: Hygiene, Hygiene, Hygiene!
Diabetiker:innen sind anfälliger für Entzündungen des Zahnbettes, der sogenannten Parodontitis. Durch den erhöhten Blutzuckerspiegel tritt häufiger eine veränderte Entzündungsreaktion auf, d.h. der Körper reagiert meist stärker auf Bakterienbiofilme im Mund. Die Entzündungsreaktion selbst führt dann zu weiteren Beschwerden. Eine sorgfältige Zahnpflege ist daher entscheidend: Putzen Sie Ihre Zähne mindestens zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Ihre Zahnzwischenräume sollten Sie einmal täglich mit Zahnseide oder Interdentalbürsten reinigen.
TIPP
Nehmen Sie regelmäßig Termine zur Voruntersuchung wahr, um eventuelle Folgeerkrankungen früh zu entdecken und behandeln zu können. Wie häufig Sie welche Untersuchung durchführen lassen sollten, besprechen Sie am besten mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
9. Der letzte Schritt des Tages
Vor dem nächtlichen Schlaf sollte Ihr Insulinspiegel mindestens 120 mg/dl betragen, damit Sie am nächsten Morgen optimal in den Tag starten können. Vor dem Schafengehen sollten Sie daher nicht vergessen Ihren Blutzuckerspiegel zu messen und falls verordnet, Ihre Medikamente einzunehmen. Dadurch können Sie stets den Überblick über Ihren Diabetes behalten.
TIPP
Ein regelmäßiger Schlafrhytmus sorgt für ausreichend Erholung. Die meisten Menschen benötigen ca. acht Stunden Schlaf, um erholt und ausgeglichen in den Tag starten zu können. Falls Sie unter Schlafproblemen leiden, sollten Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sprechen.
