Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)

Definition | Periphere arterielle Verschlusskrankheit – Was ist das?

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) ist eine Erkrankung, bei der die Blutgefäße, die die Gliedmaßen – insbesondere die Beine – versorgen, durch Ablagerungen (Plaques) verengt oder blockiert sind. Dies führt zu einer eingeschränkten Durchblutung der betroffenen Regionen, was Schmerzen und in schweren Fällen Gewebeschäden verursachen kann.

Periphere arterielle Verschlusskrankheit und der Zusammenhang mit Diabetes:

Menschen mit Diabetes haben ein deutlich höheres Risiko, an einer pAVK zu erkranken, da chronisch erhöhte Blutzuckerwerte die Blutgefäße schädigen und die Entstehung von Atherosklerose fördern. Bei pAVK-Patient:innen mit Diabetes verschärft sich die Situation oft, da die Nervenschädigung (Neuropathie) dazu führen kann, dass Schmerzen in den Beinen weniger wahrgenommen werden. Dies führt dazu, dass die Erkrankung oft erst spät erkannt wird.

Zu den Symptomen gehören Schmerzen oder ein Schweregefühl in den Beinen beim Gehen (Claudicatio intermittens), die in Ruhe nachlassen. In fortgeschrittenen Stadien kann es zu dauerhaften Schmerzen und schlecht heilenden Wunden kommen. Unbehandelt kann eine pAVK zur Amputation führen.

Die Behandlung umfasst eine Verbesserung der Durchblutung durch Gehtraining, blutverdünnende Medikamente und in schweren Fällen chirurgische Eingriffe wie Gefäßstützen (Stents) oder Bypässe. Eine optimale Blutzuckerkontrolle, gesunde Ernährung und der Verzicht auf Rauchen sind entscheidend, um das Fortschreiten der pAVK zu verhindern.