Bluthochdruck

Definition | Bluthochdruck – Was ist das?

Bluthochdruck, auch als arterielle Hypertonie bezeichnet, ist ein Zustand, bei dem der Blutdruck in den Gefäßen dauerhaft erhöht ist. Als Grenzwert gelten Werte über 140/90 mmHg. Bluthochdruck ist oft symptomlos, kann aber langfristig zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall führen.

Bluthochdruck und der Zusammenhang mit Diabetes:

Bluthochdruck tritt häufig bei Menschen mit Diabetes auf, insbesondere bei Typ-2-Diabetes. Hohe Blutzuckerwerte können die Gefäßwände schädigen und deren Elastizität verringern, wodurch der Widerstand in den Gefäßen steigt, und der Blutdruck erhöht wird. Diese Kombination aus Diabetes und Bluthochdruck erhöht das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, diabetische Retinopathie oder Nierenschäden (diabetische Nephropathie).

Darüber hinaus trägt Bluthochdruck bei Menschen mit Zuckerkrankheit dazu bei, die Schädigung kleiner Blutgefäße in Augen, Nieren und Nerven zu beschleunigen. Eine konsequente Behandlung von Bluthochdruck, einschließlich Lebensstiländerungen und medikamentöser Therapie, ist daher ein wesentlicher Bestandteil des Diabetesmanagements.